Mittwoch, 21. Dezember 2016

Schritt für Schritt ans Ziel

Nachdem das Meet4Muse-Team die drei letzten Wochen in ihrer Planung neu ausrichten musste, konnten die einzelnen Gruppen diese Woche wieder durchstarten und sich neu fokussieren.

So wurde uns das  neue, verschlankte Konzept des Click-Dummys letzte Woche im Scrum-Meeting vorgestellt. Die Anzahl der Icons und damit verbundenen Funktionen hat sich von 5 auf 3 Icons verringert. Die verbliebenen Features neben der Landingpage umfassen eine Profilseite, eine Kalenderfunktion mit Chat sowie die Infoseite zu dem Museumsangebot von Meet4Muse. Damit das Konzept praktisch umgesetzt wird, werden das Konzept- und das Design-Team zusammenarbeiten, um im neuen Jahr dem Plenum die Ergebnisse zu präsentieren.

Daneben werden die Mitglieder des Konzept-Teams über die Weihnachtsferien an der Fertigstellung eines schriftlich ausgearbeiteten Buisness-Plans, welcher auch den Aspekt der Finanzierung über den Zeitraum des Seminars hinaus einschließt, arbeiten. In der ersten Sitzung im neuen Jahr wird uns Frau Nadine Chochoiek von dem LMU Entrepreneurship Seminar besuchen und wird dem Konzept-Team sicher nützliche Ratschläge zum dem Businessplan geben können.

Die graphische Ausgestaltung von Meet4Muse nimmt immer weiter Gestalt an. So präsentierte das Designteam verschiedene Farbkonzepte, von denen sich das Plenum auf eine relativ schlichte Variante einigte. Dabei sollen die einzigen Farbakzente auf Buttons gelegt werden, bei der Farbe einigte man sich auf einen gold-beigen sowie einen türkisen Ton. Um den Lesern, welche an der Abschlusspräsentation am 9. Februar 2017 teilnehmen wollen, die Spannung nicht zu verderben gibt es hier noch kein Bild zu dem genauen Design von Meet4Muse. Als Vorabgeschenk hier schonmal unser Logo:


Bis zu unseren ersten Sitzungen im neuen Jahr hat sich die Designgruppe als Ziele festgesetzt, die Optik der “try it” Funktion des clickable dummys fertigzustellen, jedoch vorerst mit Fokus auf der mobilen Ansicht, da mit dieser anzufangen die Standardvorgehensweise ist.

Seitens der Programmierer wurde uns ein clickable dummy gezeigt, das eine Login-Funktion, plus einen rudimentären Kalender und eine Karten/Pin-Funktion beinhaltet. Dies wurde mithilfe von JQuery erstellt.

Für Marketing bleibt die Facebookseite weiterhin Thema, denn bei intelligenter Nutzung können soziale Medien als Werbewerkzeug große Wellen schlagen. Außerdem wird an einer Pressemitteilung gearbeitet.

Außerdem haben wir in der letzten Sitzung diskutiert, welches Format unsere Abschluss­präsentation am Ende des Semesters haben sollte. Die Entscheidung konnte noch nicht ganz gefällt werden jedoch stand zur Auswahl, das Projekt gruppenweise vorzustellen, oder die Web-App zu präsentieren. Wahrscheinlich wird es zu einer Mischform der beiden Optionen kommen.

Mit einer “Weihnachtsbilanz-Sitzung” morgen wird unsere Deadline immer realer, also kommt es jetzt darauf an, unsere Zeit intelligent und sinnvoll zu nutzen.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Erschließung eines neuen Ziels für das Meet4Muse-Team

Nach der vorletzten Sitzung sollten alle Teams eine Einschätzung über das anvisierte Ziel – die Erstellung einer Web-App - vornehmen. In dem letzten Scrum-Meeting hat sich das Meet4Muse zusammengesetzt, um im Plenum zu eruieren, was man bis zum Ende des Semesters am 9. Februar 2017 realisieren kann. Ausschlaggebend bei der Festlegung eines neuen Ziels, war die Einschätzung des Programmier-Teams, was es in der verbleibenden Zeit mit ihren begrenzten Ressourcen erreichen kann. Als realistisches Ziel sehen die Mitglieder in der Programmierung eines Click-Dummies, einer Art Prototyp der App, welche einen Eindruck von dem finalen Produkt gibt.
Das Konzept-Team stellte als erste Gruppe ihre Überlegungen zu einer verschlankten App-Version vor. Demnach würde die Messenger-Funktion wegfallen, sodass der App mehr der Charakter eines Forums verliehen werden soll. Daneben präsentierte die Konzeptgruppe die finalen Informationstexte für die einzelnen Museen. Da die Programmierung einer Web-App in der wenigen verfügbaren Zeit nicht realisierbar ist, sind die schriftliche Ausformulierung und die Verstetigung des Buisnessplans sowie die Erstellung eines Finanzierungsplans umso wichtiger für die Fortsetzung des Projekts. Mit dem Buisnessplan, welcher die Vision des Projekts aufzeigen soll, und einen Click-Dummy könnte man möglicherweise Sponsoren akquirieren.
Die Designgruppe arbeitet momentan an der Weiterentwicklung des Landingpagesdesigns, sowie an dem Farbkonzept der App. Mit dem neuen Ziel, wird sich das Team mehr auf die Erstellung von Mock-ups, einem Grundgerüst, konzentrieren, bei dem es um die Anordnung der verschiedenen Elemente der Web-App geht. Mit Hilfe dieser Vorgehensweise soll möglichst optimaler Userflow generiert werden.


Letzte Sitzung bekamen wir ein paar Tools der Marketinggruppe vorgestellt, zum Beispiel eine SWOT-Analyse und ein PPPP Marketing Mix. Solche Vorgehensweisen sind gerade in der jetzigen Phase des Projekts sinnvoll, um zielgerichtetes Marketing zu betreiben. Außerdem wurde die Idee gestellt, den touristischen Aspekt unserer App auszunutzen. Dies würde potenziell noch weitere Kooperationsmöglichkeiten bieten.
In den letzten Wochen immer bewusster geworden, wie wichtig ein Logo oder zumindest ein Farbschema für diese Entwicklungsphase ist, denn visuelles Material ist essenziell für erfolgreiches Marketing, Kunden wollen schließlich wissen oder zumindest angedeutet bekommen, wie das Produkt aussieht, um größeres Interesse dafür zu entwickeln. Zudem vermittelt eine Facebook-Seite ohne jegliche eigene Grafik den Eindruck, das Projekt sei unausgereift, stagniere oder sei vielleicht nur ein leeres Versprechen. Dementsprechend freuen wir uns sehr auf handfestes Material aus der Designgruppe, dessen Farbschema- und Logoideen in letzter Zeit doch sehr vielversprechend aussahen.
Dies spielt natürlich für die Programmierer eine nicht allzu kleine Rolle, da vor allem mit Templates gearbeitet wird, was engere Zusammenarbeit mit dem Design-Team erfordert.

Von der Programmiergruppe aus kam in der letzten Sitzung eine positive Überraschung, nämlich dass bis zum Semesterende doch mehr als nur eine landing page möglich sei, diese könne das Team innerhalb ein paar Wochen fertigstellen, und danach könne man an weiteren Funktionen arbeiten und sehen, wie weit man bis zum Semesterende komme. Eine weitere Idee war das Programmieren von „click dummies“, damit man wenigstens einen Eindruck der fertigen Web-App bekommen kann, auch wenn diese noch nicht voll funktionstüchtig ist.
Was jetzt im front end schon funktioniert ist eine „log in form“, also könnte man jetzt schon einen Account anlegen, auch wenn man jetzt noch nicht viel damit anfangen kann, außerdem gibt es auch schon front end Templates, die noch keine Funktionen haben, aber Einsicht in das Aussehen der Web-App verschaffen.

Somit haben wir das Gefühl dass die „Identitätskrise“ des Projekts in den letzten Wochen überwunden scheint, wir sind bei einer realistischeren Vorgehensweise angekommen.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Muss das Meet4Muse-Team seine Erwartungshaltung ändern?

Das erste Scrum-Meeting in der Adventszeit brachte wahrscheinlich für einige aus dem Meet4Muse-Team eine Überraschung mit sich. Auch letzte Woche war ein Gast, diesmal aus der Webentwicklung, anwesend und hat seine Einschätzung zu dem Projekt abgegeben - doch später dazu mehr.
Die Konzept-Gruppe hat nämlich damit begonnen, die Infotexte über die Museen, aus welchen sich das Angebot der App zusammensetzen soll, zu verfassen. Daneben hat sich das Team soweit über Datenschutz und Co. informiert, sodass das Impressum und die Datenschutzerklärung schriftlich ausgearbeitet werden können.Die Verstetigung eines Buisnessplans sollte nun von der Konzeptgruppe in Angriff genommen werden, d.h., dass dieser soweit ausgestaltet wird, dass er sich selbst tragen kann. Der Fortbestand der App-Idee könnte durch einen solchen selbsttragenden Buisnessplan auch über das Ende des Semesters hinaus gewährleistet werden. Über mögliche Finanzierungsmodelle für die Meet4Muse-Idee bzw. dem Ausbau dieser wird in einer Zusammenarbeit zwischen der Konzept- und Marketinggruppe beraten.
Neuen visuellen Content für diese Woche lieferten die Mitglieder des Design-Teams, so wurden Entwürfe für die Landingpage der App erstellt, welche das fertige Logo präsentieren und einen Eindruck über das Farbkonzept geben. Schwierigkeiten bestehen noch bei der Suche nach einem geeigneten Template für die App, welche eine Kalender- und Messengerfunktion beinhaltet.
In der letzten Sitzung kamen wir in den Genuss einer kleinen Präsentation der Programmiergruppe, in der wir weitere Entwicklungen und Lernschritte erläutert bekamen. Besonders interessant war es, die Nutzung von Joomla und GitHub erklärt zu bekommen: Joomla, ein content management system, und GitHub, eine Art „Google Drive“ speziell für Programmierer, werden gemeinsam genutzt, um Templates zu erstellen, die durch die dynamische Nutzungsweisen der Systeme, untereinander innerhalb der Gruppe ergänzt und ausgetauscht werden können. Dies wirkt sehr praktisch und der Arbeitsweise des gesamten Projekts sehr nahe.
Jedoch hat der Gastvorträger uns geraten, für den Anfang erst eine „landing page“ zu programmieren, da unser Zeitfenster für den Arbeitsaufwand sehr knapp sei. Diese Erkenntnis, trotz möglicher Enttäuschung, gibt dem Projekt eine neue Perspektive, denn selbst „nur“ der Aufwand einer landing page ist für Neulinge in dem Gebiet Arbeit genug, aber es lässt Raum, diese so gut zu gestalten wie es nur geht. Eine vollständige Web-App, die jedoch durch Zeitdruck Mängel aufweist ist weniger Sinnvoll. Eine Web-App ist somit immer noch unser Ziel, jedoch müssen wir das Zeitfenster bis zur Fertigstellung aus dem Rahmen des Semesters lösen.

Weitere wichtige Information der letzten Sitzung war die Auswertung des Fragebogens der Marketinggruppe. Glücklicherweise bestätigen die Ergebnisse fast vollständig die prognostizierte Zielgruppe, also können wir, vor allem das Design-Team, ohne konzeptionellen Umbruch weiterarbeiten. Vor allem die Problematik „keine Museumsbegleitung“ hat sich durchgesetzt, was eine noch nicht vorhandene Marktnische anzeigt, die wir versuchen mit der App zu kreieren.
Außerdem hat Marketing eine Facebook-Seite erstellt der man hier folgen kann. Dort werden eigene Inhalte wie zum Beispiel Beiträge dieses Blogs, aber auch anderes interessantes aus dem Gebiet Digitale Kunstgeschichte und Kunst und Soziale Medien geteilt.
Damit ist die Marketingarbeit jedoch noch lange nicht getan, denn jetzt ist das Ziel die Kontaktaufnahme mit themenrelevanten Webseiten und Blogs, aber auch die Suche nach möglichen Sponsoren.

Unser Projekt durchläuft natürlich seit der letzten Sitzung einen leichten Umbruch, jedoch muss dies nichts schlechtes sein, weiteres konzentriertes, logisches, dynamisches, aber auch realistisches Vorgehen wird vermutlich der Schlüssel zum Erfolg sein, auch wenn dieser sich anders herausstellen mag als anfangs gedacht.