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Donnerstag, 10. November 2016

„Meet4Muse“ – Tinder trifft auf Elitepartner für Kunstinteressierte?


Was ist „Meet4Muse“?

Meet4Muse ist eine App, die im Rahmen eines wissenschaftlichen Seminars unter der Leitung von Dr. Harald Klinke an dem Institut für Kunstgeschichte der Ludwigs-Maximilian-Universität im Laufe des diesjährigen Wintersemesters entstehen soll. Wie der Name der App darauf hindeuten, soll die Software als Plattform für dessen User genutzt werden, um sich für gemeinsame Besuche von Museen zu verabreden. Doch wie genau kann man sich das Konzept dieser angedachten App vorstellen? Soll sie einem elitären Publikum die Möglichkeiten bieten, sich bei dem Genuss von Kunst emotional näher zu kommen?

Mit diesen Fragen haben sich die Kursteilnehmer auseinander gesetzt. Da sich das Projekt erst in einem frühen Stadium der Entwicklung befindet, bleibt es abzuwarten, wie das genaue Konzept der Meet4Muse-App ausgestaltet wird. Jedoch hat sich im Plenum die Meinung deutlich herauskristallisiert, dass das Team sich von der Idee einer Dating-App distanzieren möchte. Meet4Muse soll eine Plattform für alle Kunstinteressierten jeden Alters sein, auf welcher Besuche ins Museum arrangiert werden sollen. Die App soll alle Kunstinteressierten ansprechen, von Laien bis Kunsthistorikern. 

Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, bilden die Studenten verschiedene Arbeitsgruppe, welche sich mit den Aufgaben der Konzeptualisierung, des App-Designs, des Marketings und der Programmierung auseinandersetzen. Spannend bleiben die interne Koordination sowie die Kommunikation zwischen den Gruppen, welche ausschlaggebend für den Erfolg des Projekts sein dürfte. Von Vorteil ist dabei, dass einige Studenten ihr bereits erworbenes Wissen in den verschiedenen Bereichen einbringen und weitergeben können. Bei der App-Entwicklung wird auf ein agiles Projektmanagement gesetzt, bei welcher sich die jeweiligen Gruppen Sprints - kurzfristige Ziele - setzen. Wöchentliche Meetings sollen den Gruppen die Möglichkeit bieten, ihre Ergebnisse zu präsentieren und sich persönlich mit den anderen Gruppen auszutauschen.

Der Fokus des Projekts wird in den kommenden vier Wochen auf der Konzeptualisierung der App liegen. Hierbei stehen die Markt- und Datenanalyse sowie die Erstellung eines Businessplans im Vordergrund. Dazu wird die Marketing-Gruppe eine Analyse von Konkurrenzunternehmen wie Tinder und LOVOO durchführen sowie eine Umfrage starten, bei welcher die Befragten über ihre Präferenzen in Bezug auf Museumsbesuche und App-Nutzungsverhalten Auskunft geben sollen.


Im Februar soll eine Beta-Version der App vorliegen, welche Dr. Klinke und der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Begleitet wird der Entwicklungsprozess von Meet4Muse von diesem Blog, welcher wöchentlich erscheint.

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