Donnerstag, 8. Dezember 2016

Muss das Meet4Muse-Team seine Erwartungshaltung ändern?

Das erste Scrum-Meeting in der Adventszeit brachte wahrscheinlich für einige aus dem Meet4Muse-Team eine Überraschung mit sich. Auch letzte Woche war ein Gast, diesmal aus der Webentwicklung, anwesend und hat seine Einschätzung zu dem Projekt abgegeben - doch später dazu mehr.
Die Konzept-Gruppe hat nämlich damit begonnen, die Infotexte über die Museen, aus welchen sich das Angebot der App zusammensetzen soll, zu verfassen. Daneben hat sich das Team soweit über Datenschutz und Co. informiert, sodass das Impressum und die Datenschutzerklärung schriftlich ausgearbeitet werden können.Die Verstetigung eines Buisnessplans sollte nun von der Konzeptgruppe in Angriff genommen werden, d.h., dass dieser soweit ausgestaltet wird, dass er sich selbst tragen kann. Der Fortbestand der App-Idee könnte durch einen solchen selbsttragenden Buisnessplan auch über das Ende des Semesters hinaus gewährleistet werden. Über mögliche Finanzierungsmodelle für die Meet4Muse-Idee bzw. dem Ausbau dieser wird in einer Zusammenarbeit zwischen der Konzept- und Marketinggruppe beraten.
Neuen visuellen Content für diese Woche lieferten die Mitglieder des Design-Teams, so wurden Entwürfe für die Landingpage der App erstellt, welche das fertige Logo präsentieren und einen Eindruck über das Farbkonzept geben. Schwierigkeiten bestehen noch bei der Suche nach einem geeigneten Template für die App, welche eine Kalender- und Messengerfunktion beinhaltet.
In der letzten Sitzung kamen wir in den Genuss einer kleinen Präsentation der Programmiergruppe, in der wir weitere Entwicklungen und Lernschritte erläutert bekamen. Besonders interessant war es, die Nutzung von Joomla und GitHub erklärt zu bekommen: Joomla, ein content management system, und GitHub, eine Art „Google Drive“ speziell für Programmierer, werden gemeinsam genutzt, um Templates zu erstellen, die durch die dynamische Nutzungsweisen der Systeme, untereinander innerhalb der Gruppe ergänzt und ausgetauscht werden können. Dies wirkt sehr praktisch und der Arbeitsweise des gesamten Projekts sehr nahe.
Jedoch hat der Gastvorträger uns geraten, für den Anfang erst eine „landing page“ zu programmieren, da unser Zeitfenster für den Arbeitsaufwand sehr knapp sei. Diese Erkenntnis, trotz möglicher Enttäuschung, gibt dem Projekt eine neue Perspektive, denn selbst „nur“ der Aufwand einer landing page ist für Neulinge in dem Gebiet Arbeit genug, aber es lässt Raum, diese so gut zu gestalten wie es nur geht. Eine vollständige Web-App, die jedoch durch Zeitdruck Mängel aufweist ist weniger Sinnvoll. Eine Web-App ist somit immer noch unser Ziel, jedoch müssen wir das Zeitfenster bis zur Fertigstellung aus dem Rahmen des Semesters lösen.

Weitere wichtige Information der letzten Sitzung war die Auswertung des Fragebogens der Marketinggruppe. Glücklicherweise bestätigen die Ergebnisse fast vollständig die prognostizierte Zielgruppe, also können wir, vor allem das Design-Team, ohne konzeptionellen Umbruch weiterarbeiten. Vor allem die Problematik „keine Museumsbegleitung“ hat sich durchgesetzt, was eine noch nicht vorhandene Marktnische anzeigt, die wir versuchen mit der App zu kreieren.
Außerdem hat Marketing eine Facebook-Seite erstellt der man hier folgen kann. Dort werden eigene Inhalte wie zum Beispiel Beiträge dieses Blogs, aber auch anderes interessantes aus dem Gebiet Digitale Kunstgeschichte und Kunst und Soziale Medien geteilt.
Damit ist die Marketingarbeit jedoch noch lange nicht getan, denn jetzt ist das Ziel die Kontaktaufnahme mit themenrelevanten Webseiten und Blogs, aber auch die Suche nach möglichen Sponsoren.

Unser Projekt durchläuft natürlich seit der letzten Sitzung einen leichten Umbruch, jedoch muss dies nichts schlechtes sein, weiteres konzentriertes, logisches, dynamisches, aber auch realistisches Vorgehen wird vermutlich der Schlüssel zum Erfolg sein, auch wenn dieser sich anders herausstellen mag als anfangs gedacht.



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